Carus Immobilien Deggendorf informiert - Besitzer von alten Kamin- und Kachelöfen müssen jetzt handeln!

18Januar

Carus Immobilien Deggendorf informiert - Besitzer von alten Kamin- und Kachelöfen müssen jetzt handeln!

In Deutschland gibt es bundesweit mehr als zehn Millionen Kamin- und Kachelöfen. Aber Achtung: Viele davon sind sehr alt und müssen laut Gesetz stillgelegt, modernisiert oder ausgetauscht werden.

Sturm fegt ums Haus, Regen oder Schnee klatscht an die Fensterscheiben und saukalt ist es auch: Die meisten verbringen solche ungemütlichen Tage ja am liebsten gemütlich eingekuschelt zu Hause auf der Couch – vor einem wohlig warmen Feuerchen im Kamin oder dem altem Kachelofen.

Kamine- und Kachelöfen erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Daniel Jung vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik nennt mehrere Gründe dafür: Zunächst einmal bringt das Heizen mit Holz eine ganz besondere Wohnatmosphäre und Gemütlichkeit. Es ist was für die Seele und insofern zeitlos. Das Heizen mit Holz hat aber auch ganz handfeste Vorteile: Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Brennstoff, und zudem wächst Holz in Deutschland mehr nach, als tatsächlich benötigt wird. Und es sichert Arbeitsplätze in ländlichen Regionen. Obendrein ist Holz in der Regel auch noch günstiger als importiertes Heizöl oder Erdgas. Das heißt, es schont auch den Geldbeutel.

 

Rund sechs Millionen Kamine und Kachelöfen sind allerdings inzwischen älter als 24 Jahre und gelten damit als technisch überholt. Die müssen laut Gesetz nun stillgelegt, modernisiert oder ausgetauscht werden. Der Umwelt zuliebe natürlich, denn alte Geräte verursachen unnötig hohe Emissionen. Mit modernen Anlagen kann man dem gut entgegenwirken, denn neue Öfen haben eine viel bessere Verbrennungstechnik und heizen wesentlich effizienter. Das heißt, sie verbrauchen deutlich weniger Brennholz als die Vorgänger aus dem letzten Jahrhundert. Und besonders wichtig: Der Emissionsausstoß moderner Feuerstätten ist heute wesentlich geringer und wurde im Vergleich zu älteren Geräten um bis zu 85 Prozent gesenkt. Wenn Sie also heute Ihr altes Schätzchen austauschen, dann tun Sie konkret auch etwas für den Umweltschutz.

 

Und wenn Sie jetzt nicht wissen, wie alt Ihr Kamin oder Kachelofen genau ist, dann bitte einfach auf dem Typenschild nachschauen: Das sollte eigentlich jeder Ofen haben. Problem ist dabei: Viele von denen sind nach längerer Zeit nicht mehr leserlich oder je nach Einbausituation auch schwer zugänglich. Dann hilft in der Regel der Schornsteinfeger weiter. Der weiß nämlich genau, wann ein Gerät auszutauschen oder nachzurüsten ist. Und hierfür haben der HKI und der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks die sogenannte ‚Feuerstättenampel‘ erstellt. Dieses Infoblatt gibt es kostenlos im Internet zum Download, zum Beispiel unter ratgeber-ofen.de.

 

Wenn Sie alles noch mal in Ruhe nachlesen oder sich das „Feuerstättenampel“-Merkblatt downloaden möchten: Einfach auf ratgeber-ofen.de klicken. Dort finden Sie natürlich auch jede Menge weitere Infos zum Thema.

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